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Retrospektive 2001 suchen und finden im NO!art-Archiv
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PLOT: Seit 1996 ist Estera Milman involviert in der NO!art und bereitet Ausstellungen vor unter dem Titel NO!art AND THE AESTHETICS OF DOOM in Iowa und Chicago. Kontroverse Unterhaltungen zwischen Estera und Boris bringen den Plan zum Fortschreiten. Alle Hebel werden in Gang gesetzt für die Realisierungen der Ausstellungen Ende 2001. Die Zeit rennt dahin. Die Kontroversen steigern sich zur Konklusion. Boris willigt ein. Die NO!artwerke müssen zur Ausstellung gefunden, zusammengesucht und repariert werden. In New York herrschen die Kakerlakken. Die fressen sogar NO!artwerke. Grosse Löcher rändern sie in die Malerei auf den Keilrahmen. Oftmals finden sie sogar die Stellen im Bild, die eigentlich wichtig sind. Stattdessen gibt es nun Löcher zu sehen. So was will kein Museum haben. Also reparieren für die Ästhetik im Untergang. Dietmar und Martin Kirves sollen am 9. September nach Manhattan kommen, um die Chose zu richten bis zur Eröffnung am 9ten November. Am 8. September fällt Dietmar unglücklicherweise im vierten Stock seines Kreuzberger Domizils die Treppe rauf und prellt sich die rechte Schulter bis zur Unbeweglichkeit. Der Orthopäde will mit Spritzen angreifen. 9. September = Doom Show in Downtown Manhattan. Ground Zero was done. Clayton filmt die Piepels weil er in der Nachbarschaft lebt, wie sie aus dem 70sten Stock flüchtend fliegen. Elsa bricht sich den Arm, weil die Cops sie angegriffen haben beim Fotografieren in der Situation. Who did this doom junk? Die like a lion? Welches Headquarter will den Doom? Der Flug nach NYC gelingt Anfang Oktober. Downtown stinkt und qualmt nis zum Central Park rauf. Die NO!art wird von den Kakerlakken befreit zum Abtransport mit dem Museums Lorry nach Chicago. Zur Eröffnung der Doom Show in Illinois fliegt Dietmar Kirves per Fax alleine. Boris will nicht auf der Ausstellung in Erscheinung treten. Clayton kann auf eigene Kosten anreisen. Estera Milman und Mitarbeitern werden die Jobs in Illinois wegen der NO!art show gekündigt trotz Anrufung der Gerichte. Aber trotzdem finden NO!art-Ausstellungen statt. Boris schreibt weiter sein Gedichtigtes: Meine Sympathie ist mit der Maus doch ich füttere die Katze. Demnächst soll sein Textband gedruckt werden. Die mindshots entwickeln sich.

AUSSTELLUNGEN:

NO!art poster, EvanstonNO!art AND THE AESTHETICS OF DOOM | Block Museum | Evanston, ILLINOIS mit Armento, Aronovici, Brown, D'Arcangelo, Fisher, Gillespie, Goodman, Kaprow, Kusama, Lebel, Lurie, Picard und Vostell

GESCHRIEBENES:

BORIS LURIE: Geschriebigtes/Gedichtigtes, Texte 1947 - 2001 | In baltendeutscher Sprache | Warum schreibst du gar nicht All (...allhimmlisches) - in Getto-Sprache? Warum denn im Ägyptisch der Sklaverei Amerikas? Ich denke ... haha nun schon seit neununddreissig Jahren, versuch' es, wenn man's denken rufen kann: In Wolkenkratzer-Hochägyptisch verknüpfle ich mein Hirn. Warum denn nicht in Hoch-Voll-Blut-Deutsch? Die netten dadaistischen Grosskinder (verzeih mir's... -un-Blut-linearverbindlich) der Intellektuellen von den SD-Sonderkommandos, "might find it very much amusing". Was ich auch hiebei tu: auf aus dem tiefsten Massengrabe Untermenschen-Deutsch. Warum denn nicht in deiner eigenen Gettosprache sich zuzudrückeln? Die jüdisch' Sprache einst in bezäumten Räumen konzentriert, rennaissanciert von Höherer-SS-und-Polizei mit Himmelsfahrt-Germanicum ... sie fing schon an beinah', im ersten neuen Judenstaat, mit offiziellem Adlersstempel zu existieren - doch die Zeitfrist, die ihr zugeteilt von den europawestlichen Kulturbehörden, verhinderte ihr Vollblühen. Dreiviertel der Getto-Insassen sprachen's mit Schönheit, die wahre, unverschmähte jüdisch' Mutterzunge. Doch damals nicht, im verdrahteten Quartier - das baltsprächelnde deutsch-kokettierende Ich: Kaninchen dieser linguistischen Selbst-Sezierung. ... | mehr

MINDSHOTS:

mindshots 2001Nullpunkt + Veränderungen + Rekreation + Maraton + Nicht geignet + Block Museum + Chicago Towers + Flugzeugabsturz + Hoch-Zeit + OK Robot + Durchschuss + Mehr drin

FEEDBACK:

Feedback 2001Lurie-Buch

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