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NO!art ist
die strategische
Kreuzung,
auf der sich
künstlerische
Produktion und
gesellschaftlich
kulturelle Aktionen
begegnen.

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FOUNDATION

NO!manipulation

INDEX 1960—1969
1960-69 | 1970-79 | 1980-89 | 1990-99 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005
2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017
2018 | 2019 | 2020

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PLOT: Die NO!art-Bewegung konstituiert sich in der March Galerie auf der 10ten Stasse in der New York Lower East Side mit Boris Lurie, Sam Goodman und Stanley Fisher. Etliche Künstler sind involviert in der NO!art-Bewegung gegen die Pop-art und das ästhetisierende Konsumverhalten der bürgerlichen Gesellschaft. Es ist ein Raum geschaffen zur Präsentation der NO!ideen und NO!werke. Man streitet sich, man trennt sich, man kommt wieder zusammen. Gertrude Stein zeigt später die Werke in ihrer Midtown-Galerie. Die involvierten Künstler driften auseinander, steht doch der Kampf für den Lebensunterhalt im Vordergrund, der eine Anpassung an die Gesellschaft erfordert. Mit der Shit show von Sam Goodman in der Gertrude Stein-Galerie haben sich die NO!artisten alle Sympathien in der Kunstszene endgültig verscherzt. Wie kann man nur Scheisse ausstellen! Sam Goodman stirbt an Krebs. Boris Lurie bereitet eine Anthologie über die NO!art-Bewegung vor, um die NO!art voranzutreiben. Er beginnt, zahlreiche Leute zu Kommentaren und Beiträgen einzuladen.

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AUSSTELLUNGEN::

Lurie: Les Lions, 1960, ProspektBORIS LURIE: LES LIONS | March Gallery, New York 1960 | Jeder hängt heutzutage Girlies an seine Wände; nicht nur Leute, die in an einer Werkbank oder in Autoreparaturwerkstätten arbeiten, sondern auch Familien, die in hochmodernen, von Architekten entworfenen Wohnungen leben. Die Wand im Kinderzimmer hängt voller Pin-ups, die Kleinen lernen damit, den Gefahren zu begegnen, die sie erwarten, wenn sie groß werden. Warum war meine Spielhöhle nicht mit Pin-ups geschmückt? Seit Jahren kaufe ich Magazine mit Girlie-Photos . . . mehr
 

Vulgar Show Poster, 1960 VULGAR SHOW | March Gallery, New York 1960 | mit Stanley Fisher, John Fischer, Sam Goodman, und Boris Lurie | Geschwindigkeitskrankheit. Kunst hat aufgehört. Welt und Sein brachen zusammen. Wer bist du? In dieser Öde ist Unsichtbarkeit fruchtbar. Wer sind wir? Die Erde ist eine Schmalspur zum Schlachthaus. Wie sich diese Wirbelsäule aus Atombomben zwischen Briefkästen und Gliedmaßen räkelt, das erquickt das abgeschirmte Auge, das schwindelt . . . mehr
 

Float & Masks, 1961, DetailFLOAT & MASKS, Car Event
mit Sam Goodman und Allan D'Arcangelo
Lower East side, New York 1961
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Doom Show Poster, 1961UNTERGANGSAUSSTELLUNG (DOOM SHOW) | March Galerie, New York 1961 | Teilnehmende Künstler: Stanley Fisher, Sam Goodman, Boris Lurie und Jean-Jacques Lebel. | Die Galerie hat einen Protest organisiert sowie Tonbänder, experimentelle Filme und Gespräche vorbereitet, um auf den Wahnsinn eines Atomkrieges aufmerksam zu machen, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Jeder auf dieser Welt ist eingeladen, uns dazu seinen Beitrag zu schicken. mehr
 
 

Involvement Show Poster 1961INVOLVEMENT SHOW | March Gallery, New York 1961 | Die Ausstellung ist eine bilderstürmende Abrechnung mit unserer irren Welt. Mit Aronovici, Armento, D'Arcangelo, Brown, Ferró (Erro), John Fisher, Stanley Fisher, Gilman, Goodman, Graves, Gillespie, Joans, Kaprow, Kusama, Lebel, Logan, Lora, Long (Harriet Wood), Lurie, Mishorit, Rothenberg, Stuart, Tyler, Wisniewski und Lee Zack.   mehr
 
 
 
 

Doom, Rom 1962, KatalogBORIS LURIE & SAM GOODMAN: DOOM | Gallery La Salita, Rom 1962 | Sam Goodman und Boris Lurie sind beide echte gesellschaftliche Realisten. Mit sozialen und politischen Fragen tief verbunden, haben sie beschlossen, als bürgernahe Künstler zu arbeiten, sich verantwortlich zu fühlen und ihre Ateliers, ihre Kunst, ihr Leben, ihre Beziehungen in die ideologische Arena zu verlegen. Sie drehen die allseits bekannten ästhetischen Werte von innen nach außen . . . mehr
 
 

Lurie & Goodman, Mailand 1962, KatalogLURIE & GOODMAN | Galerie Schwarz, Mailand 1962 | Intellektuelle Gruppen, die gegen die etablierte Gesellschaft rebellieren, werden von Tag zu Tag zahlreicher. Boris Lurie und Sam Goodman beweisen uns mit ihrer derzeitigen Ausstellung in der Galerie Schwarz, dass in der Bildenden Kunst ähnliche Prozesse im Gang sind. In früher gezeigten Arbeiten amerikanischer Künstler waren schon Anzeichen von Rebellion und Widerstand zu erkennen, doch bei Lurie und Goodman . . . mehr
 
 

Lurie Show, New York 1963, ProspektBORIS LURIE | Gallery Gertrude Stein, New York 1963 | Das Werk von Boris Lurie hat es in sich. Er ist der Meinung, dass der Elfenbeinturm die wirkliche Teilnahme am Leben nicht ersetzen kann; die Kunst ist ein Instrument der Beeinflussung und der Anregung. Er will sich nicht unterhalten, er schreit laut, damit es jeder versteht. Sein Symbol ist das "Girly"-Bild, die amerikanische Hausmarke der Pornographie. Indem er die konventionellen Umgangsformen ablehnt, rüttelt er den Betrachter auf; um jeden Preis will er uns unsere Realität . . . mehr
 

NO Show Poster, 1963NO SHOW | Gallery Gertrude Stein, New York 1963 | Dieser Augenblick ist eine Bestandsaufnahme von Dingen, die man schon kennt - aber doch nicht ganz auf diese Art und Weise! Dies ist ein Karneval der anderen Seite des „Sight-Circus", ein Adjektivum, das Hülsenkamp und Tzara gebrauchten. Tristan hasste die mit einem scheinheiligen Lächeln überzogene „Gemütlichkeit" der guten alten Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und Hülsenkamp hasste solche Stimmungen, in denen Gespräche . . . mehr
 

NO POSTER AnsichtenBORIS LURIE: NO POSTERS | Gallery Gertrude Stein, New York 1964 |1) Der Überdruck wurde im März 1963 ausgeführt. | 2) Die NO-Plakate werden auf der Offsetdruckmaschine gedruckt. Es gibt keinerlei Handarbeit bei ihrer Ausführung. Was auch immer an "Komposition" entstanden ist, hat rein zufälligen Charakter. | 3) Die Grundlage der NO-Plakate sind abgelehnte oder fehlerhafte Papierbögen oder Papierbögen, die zur Reinigung der Druckmaschinen verwendet wurden.   mehr
 

NO sculpture show, DetailSAM GOODMAN: NO-Sculptures | Gallery Gertrude Stein, New York 1964 | ... das war dann die neueste Ausstellung, die am nächsten Abend im sehr eleganten Stadthaus von Gertrude Stein in der 81ten Straße eröffnet wurde. Goodman und Lurie saßen da auf dem Fußboden der Galerie, nicht weit von der Madison Avenue, inmitten von einundzwanzig modellierten Scheißehaufen. Ja, das waren 75 Jahre moderne Kunst, die mit einer unbestechlichen Logik sich bis zu dieser Situation hin . . . mehr
 

AMERICAN WAY OF DEATH | Champagne Gallery, New York 1964

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MULTIPLES:

BORIS LURIE: Davidsterne auf Hakenkreuz [Edition], New York 1962

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GESCHRIEBENES:

KRAMPF, Essay von Stanley Fisher, New York 1959
PARTNERSCHEISSE, Essay von Isser Aronovici, New York 1969
MERDE ALORS, Essay von Dore Ashton, New York 1969
ANTI-KUNST UND AUSSENSEITER-KUNST von Gregory Battcock New York 1969
MITTEILUNGEN, Notizen von Sam Goodman, New York 1967

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